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Zwei Technologien dominieren den LPWAN-Markt für IoT-Monitoring: LoRaWAN und NB-IoT. Beide eignen sich für batteriegespeiste Sensoren mit langer Laufzeit und geringen Datenraten – aber sie unterscheiden sich in Architektur, Verfügbarkeit und Kosten erheblich. Die richtige Wahl hängt von Ihrem spezifischen Anwendungsfall ab.

LoRaWAN: Die offene Netzwerktechnologie

LoRaWAN (Long Range Wide Area Network) basiert auf dem LoRa-Funkstandard und wird über ein offenes, nichtlizenziertes Frequenzband (868 MHz in Europa) betrieben. Der entscheidende Vorteil: Jeder kann ein privates LoRaWAN-Netzwerk aufbauen – mit eigenen Gateways, ohne Abhängigkeit von einem Mobilfunkbetreiber.

NB-IoT: Die standardisierte Mobilfunklösung

NB-IoT (Narrowband IoT) ist ein von 3GPP standardisiertes Mobilfunkprotokoll, das in vorhandenen LTE-Frequenzbändern betrieben wird. Es nutzt die Infrastruktur der Mobilfunkbetreiber – kein eigenes Gateway nötig, aber SIM-Karte und Vertrag erforderlich.

Direkter Vergleich: Wann welche Technologie?

KriteriumLoRaWANNB-IoT
Keine eigene Infrastruktur nötig❌ Gateway erforderlich✅ Mobilfunknetz
Privates Netz aufbaubar✅ Ja❌ Nein
Tiefe Keller / SchächteEingeschränkt✅ Sehr gut
Ländliche Gebiete ohne LTE✅ Möglich❌ Eingeschränkt
Laufende KostenGering (eigenes Netz)SIM-Gebühren
StandardisierungLoRa Alliance3GPP / ETSI

Empfehlung: Hybride Ansätze als Optimum

In der Praxis kombinieren viele Projekte beide Technologien: LoRaWAN für den Großteil der Messpunkte mit eigenem Gateway-Netz, NB-IoT für schwer erreichbare Standorte ohne Gateway-Abdeckung. ThingsLog unterstützt beide Protokolle auf derselben Plattform – die Wahl liegt bei Ihnen.

Sprechen Sie mit uns über die optimale Kommunikationstechnologie für Ihr Projekt.

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